+++PopCorn+++

Polyester/Computerinstallation mit Fraktalen. (Programm FRACTINT Ver. 18.8, Stone Soup Group 1993, Fraktal Popcornjul, Math. Formel: x(n+1)=y(n)-h sin(y(n)+tan(3y(n)) mit h=Schrittparameter)

 Aufgeblähter Snack fĂĽr`s Fernsehen. Scheint mehr als es ist. Doch ist das Aufgeblähte nicht die Realität ?  Medienprojekt. Die Medienlandschaft spiegelt sich in Fraktalen. Grundprinzip der Fraktale ist ihre Selbstähnlichkeit. Kennt frau/man ein Detail, kennt sie/er alles. Virtuelle Medienvielfalt erscheint durch die Vervielfachung der Einfalt. Die Erscheinung der Medienwelt ist bunt und bewegt, suggeriert FĂĽlle und Reichtum. Wir sehen Ausschnitte, schauen durch Röhren mit verschiedenen Blickwinkeln, sehen unterschiedliche Ausschnitte und doch das Ganze, Gleiche. So scheint es vielfältig, farbig und ist doch eins ähnlich dem anderen. Eins steht fĂĽr Alles. Schauen auf den Bildschirm: eine verkehrte Welt. Wir werden nicht vor Informationen, Bildern geschirmt, geschĂĽtzt, sondern das Gegenteil ist der Fall: Bilder dringen auf uns ein, durchbrechen den Schutz, liefern uns aus.

Drähte sind die Nervenbahnen der Informationsgesellschaft. Verletzlich. Die Natur schirmt uns vor uns selbst.

Ansichten I, II und III